Bayreuther Bahnhof 1

Diese Gegend stellt offensichtlich ein wahres Eldorado für die Fehlleistungen der Verkehrsplaner dar. Und die Deutsche Bahn wird hierfür gar nicht benötigt....

Vom Bahnhof her führt hier ein relativ vernünftig angelegter Schutzstreifen an der Straße entlang. Es bestehen keine unkalkulierbaren Gefahrenpunkte.

Hier wird die Sache schon interessanter:
Der Schutzstreifen wird zu einem puren straßenbegleitenden Radweg, der für den unbedarften Betrachter aussieht wie ein rot gepflasterter Fußweg.

Hier dann der erste Höhepunkt:
Der Radweg führt um eine Haltestelle des Stadtbusses herum. Der Fußgänger wird zur Benutzung des schmalen Radweges nur durch eine Grünfläche “gehindert”. Eine Ausschilderung ist für den busausteigenden Fußgänger nicht ersichtlich.

Ein Schildbürgerstreich:
Der busbenutzende Fußgänger hat zwei Möglichkeiten: Ampel benutzen oder Radweg kreuzen. Am verschiedenfarbigen Pflaster erkennbar. Ein Warnhinweis ist nicht angebracht worden. Der Weg geradeaus ist für Radfahrer gesperrt.

Fährt der Radler hier statt über die Bedarfsampel (immer rot!) auf die Straße dann wir er nach ca. 20m von einem Verbotsschild angegrinst. Rechts ist eine Betriebseinfahrt

Die Meisterleistung beginnt...
Die 4er Ampelkombination mit dem Höhepunkt zuerst: Eine immer rote Bedarfsampel welche dem abknickenden Verkehr mittels einer nahezu unsichtbaren (Litfaßsäule & Baum) 2er Ampel (hinter der Fußgängerampel)  rot zeigt. Der Autor wäre hier bereits mehrfach überfahren worden hätte er sich auf das Grünsignal verlassen.
Der Autofahrer im Bild begeht gerade einen Rotlichtverstoß.

Alle hier gezeigten Ampeln sind für den Radfahrer immer rot - der Autofahrer hat auf diesen 500m maximal eine rote Ampel und einmal Vorfahrt zu gewähren.